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Sofaecke

Hallo. Hier wird's gemütlich. Legen Sie die Füße hoch.

In unserer Sofaecke empfehlen wir Bücher, Musik, Essen, Weine, Gedichte, Düfte, Geschenke, Wanderwege, kurz alles, was das Leben schön macht. Ihre Ideen und Empfehlungen schicken Sie bitte an die Redaktion.

Martin Keller: Quintett/Oktett ist Musik vom Feinsten. Keller spielt sein Saxophon warm und wild - zusammen mit hochkarätiger Unterstützung durch seine vier bzw. sieben Mitstreiter Klaus Marquardt, Eckhard Baur, Klaus Graf, Andreas Maile, Ian Cumming, Dieter Fischer, Karoline Höfler, Reiner Oliva.

Dazu bietet sich aus Kellers Heimat ein „Fellbacher Lämmler“ an, das ist ein raffinierter körperreicher Trollinger.

Oder wollen Sie erst einmal eine warme Grundlage? Wir empfehlen einen „Gaisburger Marsch“ und den Süßen unter uns einen duftenden „Ofenschlupfer“.

Kochen Sie eine kräftige Rinderbrühe mit Suppengrün. Schneiden Sie dann Ochsenfleisch in grobe Würfel, und geben Sie das Fleisch sowie vorgekochte Kartoffelbrocken und frische handgeschabte Spätzle hinzu, zum Schluss dann noch ein paar angebräunte Zwiebeln. Auf den Tisch kommt das Soldatenessen aus Stuttgart-Gaisburg in einem kleinen Steinguttöpfle.

Für den Nachtisch schneiden Sie sechs altbackene Brötchen in dünne Scheiben, die Sie in eine Schüssel geben. Schütten Sie 3/8 Liter Milch in einen Topf, und geben Sie 40 Gramm Zucker sowie ein Päckchen Vanillezucker hinzu. Erwärmen Sie das, bis sich der Zucker gelöst hat. Gießen Sie alles über die Brötchenscheiben, und lassen Sie das Ganze ziehen. Schälen Sie 500 Gramm süßsaure Äpfel (z.B. Boskop). Schneiden Sie dünne Apfelscheiben ab, die Sie dann in eine Schüssel geben. Hinzu kommen nun noch 125 Gramm gewaschene, kernlose Rosinen, die Sie gründlich haben abtropfen lassen, und 100 Gramm gemahlene Mandeln. Vermischen Sie das mit weiteren 40 Gramm Zucker. Buttern Sie eine Auflaufform aus, in welche Sie abwechselnd Schichten der Brötchen- und der Apfelmasse hineinschichten. Beginnen und enden Sie dabei mit der Masse aus den (ehemals) trockenen Brötchen. Bereiten Sie einen süßen Guss zu, indem Sie in einem Topf aus vier Eiern und 1/8 Liter Milch eine Eiermilch anrühren, der Sie noch einmal 40 Gramm Zucker, die abgeriebene Schale einer naturbelassenen Zitrone und einen halben Teelöffel Zimt beigeben. Gießen Sie die Eiermilch über den Auflauf. Nun stellen Sie die Form in den vorgeheizten Ofen (E-Herd: 200 °C, Gas: Stufe 4) auf die mittlere Schiene und lassen ihn etwa 50 Minuten backen. Servieren Sie den Ofenschlupfer mit Zucker und Zimt oder mit einer selbst gemachten Vanillesoße.

fom winde ferfeelt Auf den Nachttisch gehört dann eine gute Bettlektüre.

Hier empfiehlt sich „fom winde ferfeelt“ von Zé do Rock (Verlag Piper), womit wir in München angekommen wären.

Das Buch „fom winde ferfeelt“ enthält ausgesprochen komische Reiseanekdoten und vieles über die Deutsche Sprache, was kein Deutscher weiß.

Am Ende der Lektüre werden Sie es bedauern, dass Zé do Rock nicht noch mehr solcher Bücher geschrieben hat. Sollten Sie jemals etwas vergleichbares finden, dann schreiben Sie bitte sofort an Gereimt.de.

Gut’s Nächtle.

Was heißt, Sie können nicht schlafen? Ach so, Sie träumen vom unentwegten, bunten, endlos duftenden
 

Tanz durch die Nacht

Meine Schritte wiegen
durch leuchtende Nacht,
meine Bitten liegen
in der Hand Deiner Macht,
die die Übung verrät
im Begriff der Gefühle,
wenn mein Tanz durch die Kühle
des Dunkels erst spät
und erst zögerlich endet
und mein Schicksal sich wendet.

Guy Néchois, ca. Herbst 2006
 

Sie genießen das bunte Treiben über alle Maßen, wissen aber leider noch immer nicht, was Sie dem Hochzeitspaar schenken könnten (bzw. bereits hätten schenken sollen). Wenn die beiden einen Garten haben, freuen die sich vielleicht über zwei junge Bäumchen. Dazu gibt es noch eine Hängematte, die erst genutzt werden kann (und darf), wenn das Paar so lange zusammenbleibt, wie die Bäumchen Zeit benötigen, um große, stabile Bäume zu werden.

Oder was halten Sie von einem Geräuschmemory?

Je zwei undurchsichtige, schwarze Plastikdöschen, wie Sie sie noch von Ihren alten Kleinbildfilmen kennen, füllen Sie mit Geräuschstoffen, also zum Beispiel mit Sand, mit zwei gleich lange Stückchen eines Streichholzes, je 5 ml Wasser, Papierkügelchen, Salatöl, Büroklammern, Reißzwecken, Kieselsteinchen und mit anderem mehr. Manche Füllungen dürfen dabei ruhig eine gewisse Ähnlichkeit haben (hier also Öl und Wasser). Nun haben Sie je zwei identisch gefüllte Döschen, die Sie selbstverständlich mit dem schwarzen Plastikdeckel gut verschlossen haben. Die Döschen werden gemischt (zum Beispiel in der Schmuckschachtel, die Sie für das Geschenk gekauft oder gebastelt haben), und nun spielt man wie beim normalen Memory, mit dem einzigen Unterschied, dass nicht zwei gleiche Bilder aufgedeckt werden müssen, sondern zwei gleiche Geräusche (also Füllungen) zu erraten sind. Und bedenken Sie immer beim
 

Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
die Gaben wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk
du selber bist.

J. Ringelnatz, * 1883, † 1934
 

 

Schreiben Sie uns, wenn Ihnen noch mehr einfällt.