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Prager Nacht

 

Begeben Sie sich in der Prager Nacht auf Entdeckungsfahrt durch die Tschechische Literatur.

Sie nehmen an einer ausgeklügelten Shuttle-Lesung® teil, und zwar an so faszinierenden Orten wie dem Führungs- und Lagezentrum der örtlichen Polizeidirektion, dem Glockenstuhl eines gotischen (und dennoch romantischen) Kapellchens, der Abfallverbrennungsanlage, dem hiesigen Bordell und an anderen ausgewählten Winkeln, Ecken und Plätzen der Stadt. Dort wird Ihnen von professionellen Schauspielern tschechische Literatur vorgelesen, vorgeführt und... immer auf den Schauplatz abgestimmt.

Die Prager Nacht beginnt um 18.oo Uhr, endet um 24.oo Uhr und geht dann in den Prager Morgen über – eine bis 3.oo Uhr andauernde Schlussfeier.

Lesestuhl

Das Programm wird von Stadt zu Stadt ein wenig variiert. Es gilt aber immer: in der »Prager Nacht« erlebt man Literatur, weil die Räume und die Art des Vortrages den Zuhörer in seinen Bann zieht. Er ist Gerüchen, Geräuschen, Stimmungen und optischen Reizen ausgesetzt, ist mobil und Gespräche über das Gehörte und Erlebte, sind Bestandteil jeder Lesung. Es werden Räume betreten, die oft unzugänglich oder verschlossen sind. Wer hat schon einmal die Präsidenten-Suite eines Hotels von Innen gesehen? Wer hat schon ein Stasi-Gefängnis besucht oder ist in die Katakomben einer Kläranlage hinabgestiegen?

Probleme gab es bisher nur mit dem Shuttle-Service, der im Preis inbegriffen ist und die Hörerschaft von einem Lesungsort zum nächsten bringen soll. Hier gab es viel Kritik. Wer die Darbietungen also ernsthaft an allen rund dreizehn Haltestellen genießen will, sollte sich einen Motorroller und eine Stadtkarte, einen Chauffeur oder viel Taxigeld und ein Handy besorgen und auf den Busservice lieber verzichten.

Von dem nicht immer lobenswerten Zubringerdienst abgesehen, war der Kulturgenuss in den bisher besuchten Städten (z.B. Dresden, Leipzig, Stuttgart) stets überwältigend und wird es auch in den noch nicht besuchten Städten wieder sein.

 
 

Veranstalter der »Prager Nacht« ist die Robert Bosch Stiftung, welche seit der politischen Wende in Mittel- und Osteuropa deutsch-tschechische Projekte in ihre Förderung einbezogen hat.

Mehr über die tschechische Literatur und die »tschechische Bibliothek« erfahren Sie bei der Deutschen Verlags-Anstalt oder hier.

 

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